Herr, bleib' bei uns

Herr, bleib' bei uns

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00:03:32: Gnade sei mit dir und Friede von Gott, der da ist, der war und sein wird.

00:03:38: Wo es keine Visionen gibt, verdirbt das Volk!

00:03:42: Das ist ein Sprichwort aus der Bibel – sehr alt also und ich finde auch sehr weise.

00:03:48: Wo Es keine Visiones gibt, verdebt das volk.

00:03:53: Gemeint sind die von Gott gegebenen Zukunftsvorstellungen und Visionen.

00:03:59: Propheten zum Beispiel haben sie bekannt gemacht und Jesus natürlich Zum Beispiel, dass eines Tages alle Menschen an einem Tisch sitzen in Gottes Welt und satt werden.

00:04:13: Wir Menschen haben stattdessen oft eher Befürchtungen wenn wir an die Zukunft denken – ich kenne das von mir selbst!

00:04:20: Viele sehen die Zukunft in unserem Land bedroht.

00:04:24: Die vielen Zuwanderer spalten die Gesellschaft sagen sie Es wird Konflikte geben und wir werden zurückstecken müssen weil Integration immer mehr Geld kostet.

00:04:35: Dabei leben wir doch in einem kulturell und wirtschaftlich florierenden Land.

00:04:41: Wir haben Frieden mit unseren Nachbarn.

00:04:44: An Masern oder Blinddamenzündung muss niemand sterben.

00:04:49: Alle Kinder können zur Schule gehen, alte Menschen bekommen Rente.

00:04:54: Es gibt Milliardenmenschen.

00:04:56: für die gibt es das alles nicht!

00:05:00: Wir könnten also die Vision haben dass es einmal für alle so wird wie es bei uns ist.

00:05:07: Stattdessen haben wir Befürchtungen.

00:05:11: Solche Befürchtungen hatten Menschen anscheinend schon immer.

00:05:15: Schon im alten Ägypten sah der Pfarrero, dass die dort ansässigen Fremden immer mehr wurden.

00:05:22: Eines Tages werden sie gegen uns aufstehen hat er befürchtet.

00:05:26: Deshalb hat er befohlen das alle neu geborenen Jungen des fremden Volkes in den Nähe geworfen werden sollten – Vorsichtshalber!

00:05:35: Damit die Fremde nicht immer mehr

00:05:36: werden.".

00:05:39: Gott sei Dank hat Gott dem ein Ende gemacht und die Fremden haben schließlich eine Heimat gefunden.

00:05:47: Die Menschen mit ihren Befürchtungen, die haben Neugeborene ertränkt – so schlimme kann es gehen wenn es keine guten Visionen gibt, die von Gott kommen und an denen man sich orientieren kann.

00:05:59: für die Zukunft!

00:06:02: Ich habe einen Traum, dass eines Tages die Kinder früherer Sklavenhalter zusammensitzen werden können am Tisch der Brüderlichkeit.

00:06:15: So hat nineteenhundertsechzig Martin Luther King seine Zuhörer in den USA für Veränderungen begeistert.

00:06:23: Es gibt Möglichkeiten, hat er ihnen gezeigt.

00:06:27: Die können wir verwirklichen.

00:06:29: es lohnt sich das wir uns dafür einsetzen.

00:06:34: zugegeben noch ist das Ziel nicht erreicht von dem Martin Luther king geträumt hat aber reden wie diese erinnern immer neu an eine mögliche Zukunft.

00:06:46: So könnte es gehen.

00:06:48: Gottes Möglichkeiten können Wirklichkeit werden, wenn wir uns auf den Weg machen und der Friede Gottes, der höher ist als unsere menschliche Vernunft, der Bewahrer unserer Herzen und Sinne in Christus Jesus.

00:07:04: Amen.

Über diesen Podcast

Pfarrerin Helma Wever und Organist Markus Aellig versorgen Sie mit geistlicher Nahrung zum Wochenende.

von und mit Helma Wever

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